Wildes und Heilsames

© Thorsten Arendt

Mehr als 100 nützliche Pflanzen wachsen und gedeihen prächtig im “vergessenen” Garten von Ooze Architects

Hortus Oblitus von Ooze Architects ist eine temporäre Installation des Kunstprojekts TATORT PADERBORN, die das Thema des mittelalterlichen Gartens  aufgreift und auf dem Vorplatz der Paderborner Marktkirche neu umsetzt. Hundert verschiedene Nutzpflanzenarten des Mittelalters wachsen in den Kistenreihen: Getreide, Kräuter, Stauden und Büsche, heute vergessen und kein Teil der Stadtlandschaft mehr; verschiedene Arten von Heilpflanzen und normalerweise als Unkraut geltende Gewächse, wie etwa Brennnesseln. Einige der Pflanzkisten sind mit Gras bedeckt und laden vor der Kulisse des steinernen Platzes als weiche, grüne Bänke zum Platznehmen und Entspannen ein, inmitten der grünenden und blühenden Gartenlandschaft. Einige andere Kisten wachsen aus den Begrenzungsmauern hinaus und dringen bis in den Raum der Fußgängerzone hinein. Hier klicken um mehr zu lesen »


Fragen zur Kunst? ArtScouts antworten!

am SLOE-Stand

Die „Kunst-Experten“ (v)ermitteln am TATORT PADERBORN

Kunst im öffentlichen Raum lebt von spontanen Begegnungen. Insofern wird es in diesem Sommer spannend in Paderborn. Während der gesamten Ausstellungszeit von TATORT PADERBORN – Phänomen Fußgängerzone sind ArtScouts unterwegs, deutlich erkennbar an den Shirts und Jacken mit dem Pfeil der Ausstellung. Auf unserem Bild testen sie – ganz selbstlos – SLOE –Tu dir Gutes, das kulinarisch-künstlerische Angebot von dilettantin produktionsbüro. Die Scouts sind für alle ansprechbar und suchen auch selbst das Gespräch. Wer keine Gelegenheit hat, an einer Führung der Paderborn Tourist Information teilzunehmen, oder einfach mal beim Einkaufsbummel etwas über die Kunst neben dem Kaufhaus wissen will, ist bei ihnen gut aufgehoben.  Hier klicken um mehr zu lesen »


White Elephant oder goldenes Pflaster?

Chairs to Share, Installation von Dorothee Golz, Foto © Roman Mensing

Am 29. Mai 2014 beginnt TATORT PADERBORN – Phänomen Fußgängerzone!
Ist die Einkaufsmeile, die im Herzen fast aller deutschen Städte zu finden ist, ein lästiger Un-Ort oder eine Goldgrube? Rund 100 Tage lang hinterfragt das Kunstprojekt städtebauliche, gesellschaftliche und psychologische Aspekte dieses öffentlichen Raums. So steht jetzt, mitten auf der Fußgängerzone von Paderborn, White Elephant, eine Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Markus Ambach. Ein Ungetüm, gebaut aus gebrauchter Stadtmöblierung aller Art. Im Englischen steht der Begriff für belastenden Besitz, für ein Projekt, das mehr Ärger und Kosten verursacht, als es wert ist. Nur wenige Meter vom Weißen Elefanten entfernt, bedecken die Münchner Künstlerinnen Clea Stracke und Verena Seibt den Boden in liebevoller Kleinarbeit mit Blattgold. Kontraste eines Kunstprojekts. Hier klicken um mehr zu lesen »


SLOE – Tu dir Gutes

SLOE

Soziale Skulptur und Intervention im öffentlichen Raum

Die Künstler/innengruppe dilettantin produktionsbüro beteiligt sich mit der Inszenierung eines mobilen Ortes an der Gruppenausstellung TATORT PADERBORN. Mit SLOE bietet sie ein kulinarisches Angebot – Kaffee, Teegetränke, frische grüne Säfte und kleine Speisen – sowie eine Mode Edition an. Die Künstlerinnen richten sich mit SLOE an ein heterogenes Publikum, das möglicherweise nicht gekommen ist, um Kunst zu konsumieren. Außerhalb der üblichen institutionellen Räume zur Kunstpräsentation ermöglicht der öffentliche Raum die Inszenierung eines Verkaufsanhängers, welcher nicht inszeniert aussieht und es dennoch ist. Hier klicken um mehr zu lesen »


Der Garten wächst, der Elefant steht schon da, der Pfau nimmt seinen Platz ein

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Tatort Paderborn 2014 nimmt Gestalt an

Eine Woche vor der Eröffnung ist das Kunstprojekt schon überall in der Paderborner Fußgängerzone präsent, und eine Stimmung zwischen großer Neugier, ein bisschen Stress und viel gespannter Vorfreude ist spürbar. Markus Ambachs White Elephant ist schon so gut wie fertig, am Theodorianum bekommt der Neon-Pfau von Silke Wagners Sometimes zusehends mehr Kontur, und gleich nebenan, auf dem Vorplatz der Marktkirche,  herrscht geschäftiges Treiben, wo Ooze Architects mit ihren Mitarbeitern Hortus Oblitus anlegen. Hier klicken um mehr zu lesen »


Lange Schlange im Paderquellgebiet

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Sie kam per Schiff aus China. Die Schlange des Künstlers Huang Yong Ping reiste in 2485 Einzelteilen an, verteilt auf 37 große Holzkisten, sechs Gebinde mit langen Rohren, und der Kopf kam solo. Für den sicheren Transport von Hangzhou nach Paderborn sorgte das Logistikunternehmen Hartmann International mit Sitz in Paderborn.

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Schwarze Löcher und rosafarbene Wischmops

Luisa Schürmann, Fußgängertunnel (Fotomontage, 2012)

Studierende der Uni Paderborn stellen in Kooperation mit TATORT PADERBORN in der Städtischen Galerie am Abdinghof aus
Bauliche Vorgaben? Wetter? Stromversorgung? Vorschriften? Anders als die Künstler/innen, die auf Einladung von Kurator Florian Matzner ihre Ideen für und in Paderborn umsetzen, konnten und sollten die Studierenden des Fachbereichs Kunst der Universität die Grenzen einer eventuellen Machbarkeit vollkommen außer acht lassen. Entsprechend vielfältig und beeindruckend sind die Projektideen: Der Marienplatz verschwindet in einem schwarzen Loch. Der Angstort Fußgängerunterführung wird mit rosafarbenen Wischmops verkleidet. Rhythmisch wiederkehrend signalisiert das grelle Leuchten eines „Blitzlichts“ die totale Überwachung in der Westernstraße. Zelte, in Form menschlicher Silhouetten, laden zur Entspannung ein. Eine rote Kugel rollt durch die Fußgängerzone und fegt sie leer. Buchstaben aus Dachlatten machen „A-A-A-N-G-S-T“ im Bahntunnel.
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Where the streets are paved with gold

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Stracke & Seibt nehmen in Paderborn eine Stadtvergoldung vor

Gold fasziniert die Menschheit seit vielen, vielen Jahrhunderten. Einfach nichts anderes wird so sehr assoziiert mit Schönheit, mit Wertigkeit, mit Wohlstand, mit Reichtum. Was also läge näher, als die Fußgängerzone zu vergolden, will man dem in die Jahre und auch ein wenig in die Bredouille geratenem Nachkriegsmodell einer städtischen Lebensader in der Innenstadt neuen Glanz verleihen. Aus dieser Idee heraus unterziehen die Künstlerinnen Clea Stracke & Verena Seibt als Beitrag zu „Tatort Paderborn 2014 – Phänomen Fußgängerzone“ das Pflaster der Paderborner Westernstrasse einer „Stadtvergoldung“.

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Paderborn. Weißer Elefant am Tatort Fußgängerzone!

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Firmenschilder, Pflanzkübel, Stadtmobiliar: Künstler Markus Ambach macht daraus eine Skulptur

Sicher, so ein weißer Elefant ist faszinierend, doch sein Besitz ist folgenreich: Im alten Thailand, so heißt es, schenkte der König in Ungnade gefallenen Höflingen das seltene Tier. Dessen kostspieliger Unterhalt trieb sie in den Ruin. Heute nennt man manche Großprojekte, die mehr kosten als nützen, einen „White Elephant“. Was hat der mit der Paderborner Fußgängerzone zu tun?
„White Elephant“ heißt die Skulptur, die der Düsseldorfer Künstler Markus Ambach für das temporäre Kunstprojekt TATORT PADERBORN erstellt. Vor der Filiale eines Bekleidungsgeschäftes führt er allseits bekanntes Stadtmobiliar – vom Firmenschild bis zum Pflanzkübel – zusammen. Ein „Denk-Mal“?

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Apfelbaum-Zeit

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Der Künstler Christian Hasucha schuf eine Natur-Uhr für Paderborn

Die Arbeit „später sein wird“ des Berliner Konzeptkünstlers Christian Hasucha wirft schon seit einigen Monaten die Schatten des „Tatort Paderborn – Phänomen Fußgängerzone“ voraus. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West machte dieses Werk der Stadt Paderborn zum Geschenk, und so begrüßt und verabschiedet ein noch relativ junger Apfelbaum, der in den Stahl-Umriss eines großen Baumes hineinwächst, alle diejenigen, die aus oder in Richtung Bahnhof die Stadt betreten, befahren oder wieder verlassen und die Ausstellung besuchen.

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